Nachstehend nun die Bilder des Biotops im Jahr 2009.
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Bereits im Jahr 2008 habe ich in ein
paar Mörtelwannen Moorpflanzen kultiviert. Auf dem Bild sieht man,
wie das Ganze nach dem Winter ausgesehen hat. |
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Aus einer Spezialgärtnerei habe ich
dann einen Grundstock an europäischen Moorpflanzen bezogen und auch
in den Mörtelwannen kultiviert. Das soll dann einmal der Grundstock
für das zukünftige Moorbiotop werden. Ein paar "Ausländer" haben
sich dabei auch eingeschlichen. Diese sollen aber die Ausnahme im
zukünftigen Moor bleiben. |
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Nun ein paar Detailbilder aus den
Mörtelwannenbiotopen. Hier der Sonnentau. |
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Sarracenia (Schlauchpflanzen) mit
potenziellen Opfern am Rand der Öffnung. |
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Bevor es an den Bau des Moorbiotops
gehen konnte, mussten einige wichtige Arbeiten und
Materialbesorgungen erledigt werden. Ein wichtiger Punkt sind die
unterirdischen Wasserspeicher, damit das Moor auch im Sommer ohne
zusätzliche Wasserzufuhr überleben kann. Dazu habe ich solche Fässer
besorgt, und mit Löchern versehen. Diese Bohrungen dienen dazu,
damit das Wasser ein und austreten kann, je nach Jahreszeit und
Wasserbedarf. Um solche Behälter zu bekommen, habe ich einige
lokale Betriebe angeschrieben . Leider habe ich von keinem eine Antwort erhalten,
denn es ist ja anscheinend zu viel verlangt, wenigstens eine Absage
zu schicken. Das macht einem die Entscheidung leichter, wo man in
Zukunft nichts mehr einkauft. |
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Um das Moor abzudichten, benötigt man
eine Teichfolie. Dafür gibt es den Fachhandel, der so etwas in den
benötigten Größen liefern kann. |
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Und natürlich braucht man dann auch
Torf. Wichtig ist, er muss
unbedingt ohne Zusätze von Dünger sein. Das würden die Moorpflanzen
sonst nicht überleben. |
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Dann war endlich der Tag X gekommen.
Das Biotop konnte ausgehoben werden. Idealer Zeitpunkt für so etwas
ist der Spätsommer. Dann hat das Moor genug Zeit während der kalten
und nassen Jahreszeit die benötigte Feuchtigkeit aufnehmen zu
können. |
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Die Gesamtfläche wird ca. 50m2
betragen. Um ein lebensfähiges Moorbiotop zu schaffen, sollte man
nach Möglichkeit eine Gesamtfläche von 20m2 nicht unterschreiten. |
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Da war sie nun fertig die Grube.
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Der nächste wichtige Schritt vor dem
einbringen der Teichfolie ist ein Vlies als Schutz vor spitzen
Steinen. Man könnte das natürlich auch mit Sand machen. |
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So, nun ist es schön eingemacht. |
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Nun noch die Rolle mit der Teichfolie
eingebracht und ausgebreitet. |
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Die Fässer lauern schon darauf an die
richtige Position gebracht zu werden. Auch wenn es nicht so
aussieht, das hier wird keine Giftmülldeponie, sondern ein
Moorbiotop. |
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Mit verschieden großen Behältern wird
ein Bodenrelief gebildet, damit es im Moor dann später auch Bulten
und Schlenken gibt (trockenere und nasse Stellen). |
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Nun warten im gesamten 32m3 Torf
darauf darin verteilt zu werden. Normalerweise sollte man den Torf
vor der Einbringung anfeuchten, damit er nicht aufschwimmt. Aber
aufgrund von Wassermangel wurde er trocken eingebracht. Wenn das
Wasser nachher langsam genug reinkommt (Regen), so sollte das
Aufschwimmen nicht passieren. |
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Ohne fleißige Helfer geht so etwas
nicht. Wenn man bedenkt, dass das einer der heißesten Tage des
Sommers 2009 war, so zählt die Leistung dann um so mehr. Herzlichen
Dank an Klaus und Heinz!
@Klaus: Ich hoffe Deine Frau hat dich nicht misshandelt, dass Du mit
der hellen Hose im Dreck rumwühlst;-) |
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So sieht das ganze nun aus nach dem
einbringen des Torfs. Bereit um sich mit Wasser voll saugen zu
können. |
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Ein wichtiger Punkt war auch ein
Drenageschlauch, der sich durch das ganze Moor zieht. So kann später
ohne Probleme Regenwasser eingeleitet werden, ohne die Oberfläche zu
beschädigen. |
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Einige Wochen Später und unter
Zuhilfenahme von einigen m3 Wasser aus einem Teich sieht es nun
schon schön voll aus. |
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Nun mal ein Blick von der anderen
Seite. |
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Es ist kalt geworden und der erste
Schnee ist bereits gefallen. Das Moor hat nun genug Zeit sich zu
setzten. Im kommenden Frühjahr geht es dann an die Bepflanzung. |